seit 2016
warum hafven?
Wir wollen in einer Welt leben, in der jede*r befähigt ist, Dinge zu machen, die wichtig sind. Deshalb sind wir hier – um den Zugang zu Menschen, Wissen und Technologie einfach zu machen. Mehr als 1.300 Mitglieder – viele von ihnen Innovatoren, Start-ups und Konzerne – haben sich bereits angeschlossen und Hafven damit zu einer der größten Innovationsgemeinschaften in Europa gemacht.
Zahlen und Fakten
Der Hafven in Zahlen
2 STANDORTE
Nordstadt und Linden
COMMUNITY
Über 1.300 Mitglieder
COWORKING + MAKER SPACE + VERMIETUNG

Das 10-köpfige Gründungsteam besteht aus:
- Jürgen Pleteit (Die Werke)
- Ricardo Ferrer Rivero (Edelstall, 533 AG)
- Hardy Seiler (Edelstall)
- Christoph Zimmermann (Edelstall, Die Werke)
- Nikolai Reichelt (Edelstall, Die Werke)
- Jonas Lindemann (Edelstall)
- Lina Sternberg
- Johannes Buchholz
- Felix Wende
- Alexander Ziegler
eine evolutionäre reise
Vom Edelstall über Die Werke zur Hafven-Community
Alles fing 2011 mit dem Edelstall Coworking in Linden an.
Der Edelstall wurde 2011 als erster erfolgreicher Coworking Space der Stadt gegründet und hat sich bis zur Fusion zu einer festen Größe in der Gründungs- und Kreativszene der Stadt entwickelt. Die Räume im Capitol Hochhaus am Schwarzen Bären wurden Anlaufpunkt für Startups aus der Region und digitale Nomaden aus der ganzen Welt. Das Projekt hat außerdem zahlreiche Workshops und neuartige Veranstaltungsformate wie „Out The Box“ hervorgebracht.
Wir, ein Haufen kreativer Menschen, die mit dem Studium gerade fertig wurden, brauchten Büroplätze. Coworking war in Deutschland damals noch nicht weit verbreitet, wir fanden aber die Möglichkeit mit vielen verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten sehr spannend. Also suchten wir eine Immobilie und wurden im Capitol Hochhaus in Linden fündig. Nach dreimonatiger Renovierungsphase und den ersten 10 Coworkern*innen aus dem Freundeskreis eröffnete der Edelstall im Januar 2011 seine Pforten.


Nikolai und Christoph aus dem Edelstall Team waren maßgeblich für die baulichen Umsetzungen im Edelstall zuständig. Aus Mangel an finanziellen Möglichkeiten musste viel an der Büroausstattung improvisiert werden. Die kreativen Möbel und Dinge, die entstanden, machten verschiedene Leute auf uns aufmerksam. Viele Konzeptmöbel und Lampen wurden in Auftrag gegeben. Weil immer mehr Aufträge kamen, musste eine eigene Werkstatt her. Auf der Suche nach einer Immobilie stieß Jürgen dazu und gemeinsam entstand die Idee einer offenen Werkstatt. Auf der Maker Fair 2014 hatten wir unser Coming Out. Die Werke GmbH war gegründet und als erste Maschine wurde ein Lasercutter angeschafft. Schnell entstand in den alten alten Gemäuern der Niedersächsischen Papierrollenfabrik in Vahrenwald auf 100m2 ein Raum für alle Bastler*innen aus Hannover und der Umgebung.
Die Werke wurde seit 2014 als offene Werkstatt Hannovers das Zuhause von Machern, Tüftlern und Erfindern. Hier bauten etwa 160 Mitglieder an Prototypen neuer Produkte und lernten in Workshops den Umgang mit Kreissäge oder Schweißgerät. Die Werke waren seit ihrer Gründung die erste Anlaufstelle der sich entwickelnden Maker-Szene in Hannover.
Der Glaube an die Idee, das Vertrauen in das Team und der Mangel an geeigneten bestehenden Immobilien, veranlasste Jürgen dazu, als Bauherr tätig zu werden. Und so wurde die Brachfläche am Weidendamm Ecke Kopernikusstraße von der Stadt erworben mit der Auflage, die „Offene Werkstatt Hannover” umzusetzen. Zuvor wurde das Gebäude komplett als Werkstatt geplant, doch durch die offenen Planungsrunden im Meeting Space des Edelstalls, wurde gemeinsam mit dem Coworking Team eine mächtige Idee geboren. Das neu entstehende Gebäude wird ein zentraler Ort in Hannover für Collaboration, Werkstätten, Coworking, Veranstaltungen, Innovation und eigenem Café.
